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Einige der ersten gedruckten Adventskalender waren die sogenannten
Adventsuhren. Ein Zeiger wurde (bei den meisten dieser Kalender) innerhalb
eines Ziffernblattes per Hand weitergedreht. Statt in Stunden waren die
Ziffernblätter nach Tagen unterteilt, z.B. von 1 bis 24. Zusätzliche
Adventskalenderfunktionen, z.B. Zusatzfenster zum Öffnen, waren
möglich.
links: Der vermutlich erste gedruckte Adventskalender war eine Adventsuhr mit
dem Namen "Weihnachtsuhr für Kinder". Die Weihnachtsuhr wurde
1902 im Auftrag der Evangelischen Buchhandlung in Hamburg, von Johannes Schrodt
aus Frankfurt, herausgegeben. Das Ziffernblatt umfasste 12 Tage (13. bis 24.) -
jedem der 12 Tage ist ein Liedanfang (z.B. "Alle Jahre wieder" oder
"Ihr Kinderlein kommet") oder ein Bibelspruch zugeordnet. 295 x 235
mm. rechts: "Die Himmelsuhr" erschien um 1925 im Verlag Reichhold
& Lang, München, Nummer 904 und wurde von Charlotte Knackfuß
gestaltet. Das Ziffernblatt umfasst 24 Tage (1. bis 24.) - jedem der Tage ist
ein doppelflügeliges Fenster (mit dahinter versteckten Bildmotiven) zum
Öffnen zugeordnet. 315 x 290 mm.
links: Dieser Drehkalender erschien um 1925 im Verlag Reichhold & Lang,
München, Nummer 704 und wurde von Richard Ernst Keppler gestaltet. Die
Drehscheibe umfasst 24 Tage (1. bis 24.) - jedem der Tage ist eine Figur (oder
ein Stern) zugeordnet, fünf der Tagesbilder werden immer im oberen Bereich
der Drehscheibe in fünf Fenstern dargestellt, das Datum in einem kleinen
Blickfeld der Standuhr. 270 x 240 mm.
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