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Weihnachtsalben wurden bereits im frühen 20sten Jahrhundert hergestellt
(das erste Weihnachtsalbum "Im Land des Christkinds" erschien um
1910). Die Weihnachtsalben erschienen meist als Heft oder auch als kleines
Buch, beinhalteten Text und vorgegebene Freiflächen für die
Kalenderbilder. Der Text erzählte oft eine Geschichte (in Prosa oder in
Versen), die sich Tag für Tag bis zum 24. Dezember ergänzte und dort
dann ihren Schluss fand. Die Einklebeflächen wurden mit täglichen
Aufklebebildern aus einem Abreißblock, Abreißkalender oder einem
Ausschneidebogen ausgefüllt.
oben und unten: Das Adventsalbum "Peter und Liesel" erschien ab ca.
1920 im Verlag Reichhold & Lang, München und wurde von Josef Mauder
gestaltet. Das obige Album stellt eine spätere Ausführung, Nummer
603, dar. Das Büchlein ist geheftet und beinhaltet 12 Innenseiten. Auf
jeder dieser Innenseiten finden zwei Tagesbilder platz, die Tag für Tag
(vom 1. bis zum 24. Dezember) aus einem, dem Album zugehörigen,
Abreißkalender oder Ausschneidebogen entnommen und aufgeklebt werden
mussten. Die Geschichten von Peter und Liesel wird jeden Tag ein kleines
Stück weiter erzählt und endet am 24. in einem "... langen
Kuß" :-). 186 x 244 mm.
links und rechts: Das Adventsalbum "Die Christrose" erschien um 1926
im Verlag Reichhold & Lang, München, Nummer 703, und wurde von Else
Wenz-Viëtor gestaltet. Das Album ist geheftet und beinhaltet acht
Innenseiten, nutzte aber zusätzlich noch die zwei Innenumschlagseiten. Auf
jeder dieser Seiten finden je zwei Tagesbilder platz (insgesamt 19 + ein
zusätzliches), die Tag für Tag (vom 6. bis zum 24. Dezember) aus
einem, dem Album zugehörigen, Abreißkalender oder Ausschneidebogen
entnommen und aufgeklebt werden mussten. Das Weihnachtsmärchen "Die
Christrose", von Sepp Bauer verfasst, wird jeden Tag ein kleines
Stück weiter erzählt und endet am Heiligen Abend. 272 x 181 mm.
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